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Suhl, 11.09.2017
Die Industrie- und Handelskammer Südthüringen (IHK) wird am 13. September 2017 eine weitere Jugend-Unternehmenswerkstatt eröffnen. Im Rahmen des 15. Tages der Wirtschaft wird bei der ROBOTICS GmbH in den Räumlichkeiten der Technologie- und Gründer- Förderungsgesellschaft (TGF) Schmalkalden/Dermbach GmbH in Schmalkalden die nächste Werkstatt offiziell starten.

Das thüringenweit einzigartige Gemeinschaftsprojekt der IHK Südthüringen, des Thüringer Wirtschaftsministeriums und regionaler Unternehmen soll frühzeitig technische Neugier und technisches Interesse von Kindern und Jugendlichen fördern.

Die Werkstatt in Schmalkalden ist nach Suhl, Arnstadt, Viernau, Zella-Mehlis, Steinbach-Hallenberg und Ilmenau bereits die siebte Einrichtung ihrer Art. Insgesamt sollen in Südthüringen zehn Jugend-Unternehmenswerkstätten für rund 1 000 Kinder und Jugendliche geöffnet werden. Dabei unterscheiden sich die Tätigkeiten aufgrund der verschiedenen Firmenprofile – die Spannweite reicht von Holz- und Metallbearbeitung bis hin zum 3D-Druck und zur Robotertechnik.

In Schmalkalden steht das Projekt unter dem Motto Robotertechnik. Mit diesem anspruchsvollen Programm möchte die IHK selbstständig und hautnah in den Werkstätten Technik erleben lassen und einen Einblick geben, wie heute produziert wird. Die jungen Interessenten können sich in der Jugend-Unternehmenswerkstatt ausprobieren und lernen, wie ein Roboter funktioniert und intelligent gesteuert wird. Die Jugendlichen können ihre Projektideen mittels Systembaukästen kreativ entwickeln und in einem Entwicklungsprozess in Funktionsmuster, Prototypen und Modellproduktionsanlagen umsetzen.

Ziel aller Betriebe mit Jugend-Unternehmenswerkstätten ist es, Jugendliche für die Berufswahl zu begeistern und den Teilnehmern die Unternehmen ihrer Region näher zu bringen. Erste Erfahrungen zeigen, dass die Nachfrage der Kinder und Jugendlichen sehr hoch ist und das sinnvolle Freizeitangebot der Südthüringer Wirtschaft ganz offensichtlich eine Lücke füllt.

Die Erstausstattung der Werkstätten wurde vom Land Thüringen gefördert. Darüber hinaus werden Mobiliar, Baugruppen, Material, Modelle und Bausätze zum größten Teil durch die Betriebe selbst gestellt. Der laufende Betrieb wird je zur Hälfte von der IHK Südthüringen und den beteiligten Firmen finanziert.